Am 25. und 26. Juni 2013 veranstaltet das Haus der Technik in Essen in Kooperation mit Elektromobilität NRW den Fünften Deutschen Elektro-Mobil Kongress. Wie in den vergangenen Jahren werden ca. 300 Teilnehmer zum Erfahrungsaustausch erwartet.
Die Ruhr-Universität Bochum untersucht im Rahmen des Projektes „Langstrecken-Elektromobilität“ die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität im Langstreckeneinsatz, um Lösungsansätze hinsichtlich der begrenzten Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erarbeiten. Die Untersuchungsschwerpunkte der alltagsnahen Felderprobung liegen auf der Verbesserung der Energieeffizienz der Fahrzeuge und einer umfangreichen Erprobung von Fahrzeugen mit Range-Extender Antrieb, wie z.B. dem Opel Ampera, sowie von schnellladefähigen Fahrzeugen, wie z.B. dem Mitsubishi i-MiEV oder dem Peugeot iOn.
Die EU-Kommission hat in einem neuen Richtlinienentwurf eine europaweit einheitliche Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität vorgeschrieben. Elektro-Autos werden in Europa daher künftig mit der Ladesteckertechnik betankt, die vom mittelständischen Unternehmen Mennekes entwickelt wurde. Der sogenannte Typ-2-Stecker des westfälischen Unternehmens ist bereits heute an den deutschen Ladestationen Norm und setzte sich nun auch als gemeinsamer Ladestecker für ganz Europa durch.
Am 23.03.2013 führten der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen, P.R.O e.V. REGIOOEL und die EnergieAgentur.NRW ihre Energie-Exkursion nach Aachen durch. Die Veranstaltung war eingebettet in die Aktion Autofasten 2013 in Aachen. Zahlreiche Teilnehmer waren der Einladung gefolgt, um sich über klimaschonende Mobilität, regenerative Energien und automobile Forschung und Entwicklung in Aachen und Umgebung zu informieren.
Zum Thema „Wirtschaft trifft Politik – Bioenergie und Biokraftstoffe in Nordrhein-Westfalen“ veranstaltete der Bundesverband Bioenergie e.V. am 1. März 2013 in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen in Berlin sein 16. Parlamentarisches Frühstück. Über 50 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Fachverbänden diskutierten mit Herrn Peter Knitsch, Staatssekretär im NRW-Klimaschutzministerium die Perspektiven für eine Mobilität mit erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen.
Der 4. Batterietag NRW fand am 25. Februar 2013 im Aachener Eurogress Kongresszentrum statt. „Die Speicherung von elektrischer Energie ist eine zwingende Voraussetzung zum Gelingen der Energiewende“, erklärte Wissenschaftsministerin Schulze heute zur Eröffnung. Sie betonte, dass insbesondere in der Stromversorgung entscheidende Veränderungen eintreten werden. „In Zukunft erfolgt die Stromerzeugung zum weit überwiegenden Teil durch erneuerbare Energien, und das dezentral“, so Schulze.
Zur Veranstaltung
Presseinformation vom 18.2.2013
Presseinformation vom 25.2.2013
Fotos auf Flickr
Nordrhein-Westfalen treibt die Energiewende durch die Bereitstellung von Fördermitteln voran. Das Klimaschutzministerium hat die förderpolitischen Aktivitäten zur NRW-Energiepolitik im Programm progres.nrw gebündelt; mit dem Baustein progres.nrw-Markteinführung wird eine breite Palette von Förderungen rund um den effizienten Umgang mit Energie und den Einsatz von regenerativen Energien in NRW angeboten. Das betrifft beispielsweise thermische Solaranlagen, Wohnungslüftungsanlagen, Fernwärmeanschlüsse, Kraft-Wärme-Kopplung in Privathaushalten, Biomasseanlagen oder den Passivhausbau. progres.nrw-Markteinführung ist damit das wichtigste Förderinstrument für Unternehmen, Kommunen und vor allem für private Antragstellerinnen und Antragsteller.
Die neueste Ausgabe unseres Magazins innovation & energie (1/2013) ist erschienen. Das Hauptthema dieser Ausgabe: "Bürgerenergieanlagen im Trend". Das Magazin kann bei der EnergieAgentur.NRW abonniert werden.Das Abo ist kostenlos, das PDF steht für den Download bereit.
Neben der Förderung der „Klassiker“ Gas-Brennwerttechnik, energiesparende Haushaltsgeräte und Wärmepumpen fördern 30 % der Energieversorgungsunternehmen (EVU) in NRW die Anschaffung von Elektrofahrzeugen – vom E-Bike bis zum Elektroauto. Über 50 Prozent der EVU unterstützen die Anschaffung eines Erdgasfahrzeuges. Dies ergab die alljährliche Umfrage der EnergieAgentur.NRW unter NRW-Energieversorgern mit dem Titel "Welches Stadtwerk fördert in 2013 was? Eine Übersicht".
In Wuppertal hat der Stadtmarketingverein wuppertalaktiv! für Elektrofahrzeuge begeistert: In nur fünf Monaten hat man 100 neue Elektroautos auf die Straße gebracht, die von Wuppertaler Unternehmen und Privatleuten betrieben werden. Auch NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel und EnergieAgentur.NRW-Geschäftsführer Lothar Schneider zeigten sich beim Aktionstag am 27.10.2012 begeistert.
Im BMVBS-Förderschwerpunkt "Elektromobilität in Modellregionen" werden seit 2009 acht Modellvorhaben gefördert. NRW ist mit der Modellregion Elektromobilität Rhein-Ruhr beteiligt. Das Wuppertal Institut wurde mit der Umweltbegleitforschung beauftragt, die jetzt abgeschlossen wurde. Im Zentrum der Untersuchung stand die Aufbereitung der Erfahrungen mit den Elektrofahrzeugen in den Modellregionen hinsichtlich der energiebezogenen Parameter und der nach Fahrzeugsegmenten differenzierte Vergleich mit herkömmlichen Fahrzeugen. Der Endbericht ist in der Reihe "Wuppertal Report" unter dem Titel "Modellregionen Elektromobilität" erschienen und steht zusammen mit fünf Teilberichten zur Verfügung.
Endbericht Umweltbegleitforschung (PDF)
Weitere Informationen und Teilberichte
Auf dem Weg zum umweltverträglichen Nahverkehr werden seit 2009 Hybridbustechnologien erprobt. Gefördert durch das Bundesverkehrsministerium wurde in einem umfangreichen Forschungsprojekt mit den Partnern IKA (RWTH Aachen), TÜV Nord (Institut für Fahrzeugtechnik und Mobilität, Essen) und dem Verkehrsverbund Rhein Ruhr AöR die Praxistauglichkeit der Busse überprüft. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr betriebt mit 74 Hybridfahrzeugen die größte zusammenhängende Flotte in Deutschland.
Fazit: Die Erprobung der Fahrzeuge in den Modellregionen Elektromobilität war und ist ein wichtiger Schritt beim Aufbau eines Marktes für Hybridbusse. Ausführlichen Informationen geben die Ergebnisberichte.
Abschlussbericht Innovative Antriebe Bus
Hybridbusse im VRR 2009 – 2012
Elektromobilität soll die Fortbewegung von Menschen und Gütern zukünftig klimafreundlicher machen. Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) hat dazu im Auftrag der Bundesregierung ihren zweiten Bericht erstellt. Die EnergieAgentur.NRW liefert Praxisbeispiele zum Thema aus der Modellregion Elektromobilität Rhein-Ruhr.
Dr.-Ing. Frank Köster
EnergieAgentur.NRW
Munscheidstr. 14
45886 Gelsenkirchen
Telefon: 0209 / 167 28 11
E-Mail
Alle Informationen zum Netzwerk in einem PDF-Dokument zum Download (523 kB)
Weitere InformationenDie EnergieAgentur.NRW organisiert im Auftrag des Klimaschutzministeriums das Energiecluster
Weitere InformationenErfolgreiche Hybridbustechnologie im VRR - Ergebnispräsentation beim Praxistag in Krefeld
Weitere Informationen