
Internetauftritt der Kampagne Photovoltaik: www.photovoltaik.nrw.de
Die Photovoltaik-Branche ist weltweit in den letzten sieben Jahren um rund 40 Prozent jährlich gewachsen. Experten sagen bis 2020 ein Marktwachstum von 20 Prozent pro Jahr voraus. Die Hälfte der weltweit eingesetzten Photovoltaik-Produktionstechnik stammt von deutschen Unternehmen. In Nordrhein-Westfalen sind bereits wichtige Elemente der Photovoltaik-Wertschöpfungskette an Schwerpunktzentren in und um Gelsenkirchen und in der Region Aachen / Jülich / Köln angesiedelt. Die nordrhein-westfälische Photovoltaik-Branche gehört zur Weltspitze, ihre Technologien sind global gefragt. Nordrhein-Westfalen hatte im Jahr 2010 eine installierte PV-Leistung von fast 2.000 MWp und lag damit deutschlandweit an dritter Stelle hinter Bayern und Baden-Württemberg.
Das Netzwerk Photovoltaik hat es sich zum Ziel gesetzt, Nordrhein-Westfalen als Solarland weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit der Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu intensivieren.

Zu Hauptaufgaben des Netzwerks Photovoltaik gehören die Bündelung der nordrhein-westfälischen Akteure und Aktivitäten im Bereich der Photovoltaik sowie die Intensivierung von Kooperationen und Informationsaustausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Darüber hinaus verfolgt das Netzwerk folgende Ziele:
Aktuell sind mehr als 550 Teilnehmer aus über 150 Unternehmen, über 25 Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie Kammern und Verbänden als Mitglieder im Netzwerk Photovoltaik gelistet.
Der Lenkungskreis des Netzwerkes Photovoltaik NRW wird von der EnergieAgentur.NRW moderiert. Zu den Mitgliedern gehören Vertreter aus Photovoltaikindustrie, Wissenschaft und Politik:
Die Marketing-Kampagne Photovoltaik NRW
Die Marketing-Kampagne "Photovoltaik NRW - Solarstrom für Nordrhein-Westfalen" ist ein Angebot an Photovoltaik-Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, ihre Zulieferer sowie an wissenschaftliche Institutionen im Land. Die Kampagne unterstützt ihre Mitglieder durch gezielte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dies geschieht unter anderem durch einen gemeinsamen Internetauftritt (www.photovoltaik.nrw.de), durch Veranstaltungsangebote sowie über Medienarbeit. Die Kampagne informiert über Photovoltaik als klimafreundliche Alternative der Stromerzeugung und stellt interessierten Verbrauchern die Photovoltaik-Anbieter ihrer Region vor. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen übernimmt 50 Prozent der Finanzierung, die andere Hälfte wird über Mitgliedsbeiträge finanziert. Die Kampagne unterstützt nordrhein-westfälische Unternehmen der Photovoltaik-Branche im Wettbewerb und will so zur Sicherung und Schaffung zukunftsorientierter Arbeitsplätze in diesem Innovationsfeld beitragen.
Kompetenzzentrum für innovative Photovoltaik-Modultechnik NRW in Köln
Der TÜV Rheinland wird federführend gemeinsam mit der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich im Rahmen des Projekts bisher fehlende belastbare Mess- und Analyseverfahren zur Prüfung der Langlebigkeit und der Sicherheit von neuartigen Modultechnologien entwickeln. Diese Forschungsarbeit soll dazu beitragen, mögliche Schwachstellen der neuen Technologien frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Der TÜV prüft bereits seit Jahren in Köln Photovoltaik-Module nach internationalen Standards und kann auf eine entsprechend umfassende Erfahrung und Datenbasis zurückgreifen. Das Institut für Photovoltaik des Forschungszentrums Jülich GmbH wird die Arbeiten zur Leistungscharakterisierung von Dünnschichtsolarmodulen leiten. Das Institut für Halbleitertechnik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen wird vor allem an der Ertragsoptimierung von Solarmodulen arbeiten. Dazu wollen die Forscher die Einflüsse verschiedener Aspekte auf den Ertrag eines Moduls analysieren.
Labor- und Servicecenter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme in Gelsenkirchen
Das Fraunhofer-Institut Solare Energiesysteme ISE gehört zu den weltweit größten Photovoltaik-Forschungseinrichtungen. Das Institut entwickelt Materialien, Komponenten, Systeme und Verfahren in insgesamt sieben Geschäftsfeldern. Über die Grundlagenforschung hinaus beschäftigt sich das Institut mit der Entwicklung von Produktionstechniken sowie der Ausführung von Demonstrationsanlagen und dem Betrieb von Testzentren. Das Institut plant, berät, prüft und stellt Know-how sowie technische Ausrüstung für Dienstleistungen zur Verfügung.
Bereits im Oktober 2000 hat das Fraunhofer ISE am Standort Gelsenkirchen das Labor- und Servicecenter (LSC) eröffnet. Das Labor ist spezialisiert auf produktionsnahe Materialcharakterisierung von Solarzellen und Halbleitern. Die Ausrüstung des Labor- und Servicecenters in Gelsenkirchen mit modernster Technik erlaubt es, den Entwicklungen des Marktes zu immer größeren Substraten und Durchlaufprozessen mit hohem Output Rechnung zu tragen. In idealer Ergänzung zu den Möglichkeiten in Freiburg kann hier unter produktionsnahen Bedingungen geforscht werden. Die Laborergebnisse sind direkt in Produktionsschritte umsetzbar.
Der Klimawandel, ein steigender Energiebedarf und die Überalterung bestehender Anlagen stellen die Kraftwerksbranche vor große Herausforderungen.
Fossile Energieträger werden immer knapper und teurer. Gleichzeitig führen zu hohe CO2-Emissionen zu einer Veränderung des Klimas. Aus diesem Grund sind neue zukunftsträchtige Energiesysteme wichtig.
In den verschiedenen Wertschöpfungsketten fester, flüssiger und gasförmiger Biomasse entstehen vielerorts in Nordrhein-Westfalen spannende und innovative Projekte. Ihr Ziel ist die effiziente Wärme- und Stromgewinnung aus natürlichen Rohstoffen.
Das Netzwerk „Kraftstoffe der Zukunft“ soll alle Kräfte in NRW mobilisieren, die die nachhaltige Nutzung von zukunftsfähigen Kraftstoffen und deren Verwendungsformen für NRW vorantreiben und im Land etablieren.
In Deutschland werden 30 % der Endenergie für die Beheizung und Warmwasserversorgung von Gebäuden benötigt. Für Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstes Bundesland ist somit gerade der Gebäudebereich von besonderer Bedeutung.
Die Photovoltaik-Branche ist weltweit in den letzten 7 Jahren um rund 40% jährlich gewachsen. Experten sagen bis 2020 weltweit ein Marktwachstum von 20% pro Jahr voraus...
Zur Umsetzung der Energie- und Klimaschutzstrategie der Landesregierung in NRW sind eine Vielzahl von Bestrebungen in Gang gesetzt worden, um gerade bei der Wärme- und Stromerzeugung eine drastische Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes zu erreichen.
In Deutschland wurden bis Ende 2012 nahezu 27.300 MW Leistung installiert. Nordrhein-Westfalen nimmt mit 10% den fünften Platz bei der installierten Leistung unter den Bundesländern ein.
Die Clusterpolitik in NRW fördert die Kooperation von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Öffentlicher Hand in 16 Branchen- und Technologiefeldern.
Weitere InformationenTreffpunkt für alle, die in der Windenergie-Branche aktiv sind.
Weitere InformationenDie EnergieAgentur.NRW arbeitet im Auftrag der Landesregierung NRW als operative Plattform mit breiter Kompetenz im Energiebereich.
Weitere InformationenDas Cluster EnergieForschung.NRW bündelt die nordrhein-westfälische Forschung, es stärkt ihre Stärken durch den Auf- und Ausbau von erstklassigen Forschungseinrichtungen und es schafft Transparenz.
Weitere InformationenDer Projektträger Energie, Technologie und Nachhaltigkeit (ETN) ist im Auftrag verschiedener NRW-Landesministerien im Rahmen seiner Beratungstätigkeit für die Projektförderung und Programmsteuerung zuständig.
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